In seiner Rede auf der Branchenveranstaltung in München erläuterte Steven Zhou, President of Smart PV & ESS Product Line bei Huawei Digital Power, den strategischen Fokus des Unternehmens auf netzbildende und integrierte Lösungen. Diese sollen die Netzstabilität stärken und einen hohen Anteil erneuerbarer Energien in Europa ermöglichen.

Bis 2030 soll der Anteil von Wind- und Solarenergie in Europa voraussichtlich 64% erreichen. Gleichzeitig steht das Stromversorgungssystem vor Herausforderungen wie einer geringeren Widerstandsfähigkeit des Netzes und einer abnehmenden Systemstärke. Ursachen dafür sind die zunehmende Komplexität der Netzsteuerung und der sinkende Anteil konventioneller Synchrongeneratoren.
Als Reaktion darauf erhöhen die europäischen Märkte ihre Investitionen in die Stromnetze, bauen den Einsatz netzbildender Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) aus und entwickeln neue Netzanschlussregeln, die auch Anforderungen an netzbildende Funktionen umfassen. Gleichzeitig entwickelt sich der Strommarkt zunehmend von der einfachen Energiearbitrage hin zu vielfältigen Netzdienstleistungen.
In seiner Rede auf der The smarter E 2026 erklärte Steven Zhou, dass diese Maßnahmen ein klares Signal sendeten: „Künftige PV- und BESS-Produkte müssen sich weiterentwickeln und Teil der primären Stromversorgung werden.“
Mit der Entwicklung neuer Energietechnologien zu einer tragenden Säule der Stromversorgung ist die Branche in eine Phase intensiver Innovation eingetreten. Dabei vollzieht sich ein Wandel von punktuellen Einzelinnovationen hin zu integrierten Innovationen.
Dank ihrer netzbildenden Fähigkeiten beschleunigen hybride PV-BESS-Lösungen die Ablösung konventioneller Wärmekraftwerke. Wesentliche netzbildende Funktionen wie Schwarzstartfähigkeit, Trägheitsunterstützung und Kurzschlussstromunterstützung wurden unter verschiedenen Betriebsbedingungen und über sämtliche relevanten Zeiträume im Stromversorgungssystem umfassend validiert. Gleichzeitig wird das zugrunde liegende technische System kontinuierlich weiterentwickelt.
In seiner Rede erläuterte Zhou, wie sich Huaweis strategische Ausrichtung als Reaktion auf die Weiterentwicklung des Stromnetzes verändert hat.
„Bereits 2020 haben wir mit LUNA das branchenweit erste intelligente String-Energiespeichersystem vorgestellt“, sagte Zhou. „Der Name LUNA ist vom Mond abgeleitet. Das System wurde entwickelt, um über die Nacht zu wachen und sicherzustellen, dass saubere Energie nicht mehr mit dem Sonnenuntergang endet. Unser Solarwechselrichter heißt bekanntlich SUN. Verwurzelt in der Kraft der Sonne liefert er Energie für den Tag.“
Zhou erklärte, dass die Rolle von Energiespeichern neu definiert worden sei: Sie sollen künftig die Stabilität des gesamten Stromnetzes gewährleisten. In diesem Zusammenhang kündigte er an, dass Huawei die Marke LUNA offiziell zu LUTERRA weiterentwickelt habe.
„Der Name LUTERRA ist von ‚Terra‘ – der Erde – abgeleitet. Wir entwickeln uns vom Erhellen der Nacht hin zum Schutz unseres Planeten.“
Im Rahmen seiner neuen Smart-PV-Strategie nutzt Huawei seine Vorteile bei der Integration der vier grundlegenden Technologien – Bit, Watt, Wärme und Batterie – für kontinuierliche Innovationen. Ziel ist es, den Aufbau eines modernen Stromversorgungssystems durch Lösungen für sämtliche Nutzergruppen und Anwendungsszenarien zu beschleunigen.
Auf der The smarter E 2026 stellte Zhou zudem besondere C&I-Projekte in Europa vor, bei denen Huaweis integrierte One-fits-all-Lösung eingesetzt wird. Diese kombiniert Photovoltaik, Batterie-Energiespeichersysteme, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und KI-basierte Energiesteuerung.
Im deutschen AHS Business Park konnte der Ertrag bereits nach zwei Betriebsjahren mit einer One-fits-all-Lösung von Huawei um 10 Prozent gesteigert werden. In Spanien, so Zhou, „konnte ein Carrefour-Supermarkt seine Stromkosten um fast 40 Prozent reduzieren. Die Amortisationszeit beträgt lediglich fünf Jahre.“
Huawei richtet sich gezielt auf die weitere Entwicklung des Strommarktes aus. Zhou erklärte: „In Zukunft werden die Geschäftsmodelle für Batterie-Energiespeichersysteme vielfältiger werden. Dank flexibler Hardware und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Software kann sich Huaweis One-match-all-Plattform an unterschiedliche Geschäftsmodelle anpassen und den wirtschaftlichen Nutzen maximieren.“
Projekte auf der ganzen Welt – von Spanien bis zur Mongolei und von Deutschland bis zu den Philippinen – belegen den Mehrwert von Huaweis netzbildenden Technologien.
Zhou zufolge werden die Kernkompetenzen des Unternehmens „unsere intelligenten PV- und BESS-Lösungen für sämtliche Anwendungsszenarien stärken, unseren Kunden maximalen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Stabilität von Stromnetzen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien verbessern.“
In seiner Rede auf der Branchenveranstaltung in München erläuterte Steven Zhou, President of Smart PV & ESS Product Line bei Huawei Digital Power, den strategischen Fokus des Unternehmens auf netzbildende und integrierte Lösungen. Diese sollen die Netzstabilität stärken und einen hohen Anteil erneuerbarer Energien in Europa ermöglichen.

Bis 2030 soll der Anteil von Wind- und Solarenergie in Europa voraussichtlich 64% erreichen. Gleichzeitig steht das Stromversorgungssystem vor Herausforderungen wie einer geringeren Widerstandsfähigkeit des Netzes und einer abnehmenden Systemstärke. Ursachen dafür sind die zunehmende Komplexität der Netzsteuerung und der sinkende Anteil konventioneller Synchrongeneratoren.
Als Reaktion darauf erhöhen die europäischen Märkte ihre Investitionen in die Stromnetze, bauen den Einsatz netzbildender Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) aus und entwickeln neue Netzanschlussregeln, die auch Anforderungen an netzbildende Funktionen umfassen. Gleichzeitig entwickelt sich der Strommarkt zunehmend von der einfachen Energiearbitrage hin zu vielfältigen Netzdienstleistungen.
In seiner Rede auf der The smarter E 2026 erklärte Steven Zhou, dass diese Maßnahmen ein klares Signal sendeten: „Künftige PV- und BESS-Produkte müssen sich weiterentwickeln und Teil der primären Stromversorgung werden.“
Mit der Entwicklung neuer Energietechnologien zu einer tragenden Säule der Stromversorgung ist die Branche in eine Phase intensiver Innovation eingetreten. Dabei vollzieht sich ein Wandel von punktuellen Einzelinnovationen hin zu integrierten Innovationen.
Dank ihrer netzbildenden Fähigkeiten beschleunigen hybride PV-BESS-Lösungen die Ablösung konventioneller Wärmekraftwerke. Wesentliche netzbildende Funktionen wie Schwarzstartfähigkeit, Trägheitsunterstützung und Kurzschlussstromunterstützung wurden unter verschiedenen Betriebsbedingungen und über sämtliche relevanten Zeiträume im Stromversorgungssystem umfassend validiert. Gleichzeitig wird das zugrunde liegende technische System kontinuierlich weiterentwickelt.
In seiner Rede erläuterte Zhou, wie sich Huaweis strategische Ausrichtung als Reaktion auf die Weiterentwicklung des Stromnetzes verändert hat.
„Bereits 2020 haben wir mit LUNA das branchenweit erste intelligente String-Energiespeichersystem vorgestellt“, sagte Zhou. „Der Name LUNA ist vom Mond abgeleitet. Das System wurde entwickelt, um über die Nacht zu wachen und sicherzustellen, dass saubere Energie nicht mehr mit dem Sonnenuntergang endet. Unser Solarwechselrichter heißt bekanntlich SUN. Verwurzelt in der Kraft der Sonne liefert er Energie für den Tag.“
Zhou erklärte, dass die Rolle von Energiespeichern neu definiert worden sei: Sie sollen künftig die Stabilität des gesamten Stromnetzes gewährleisten. In diesem Zusammenhang kündigte er an, dass Huawei die Marke LUNA offiziell zu LUTERRA weiterentwickelt habe.
„Der Name LUTERRA ist von ‚Terra‘ – der Erde – abgeleitet. Wir entwickeln uns vom Erhellen der Nacht hin zum Schutz unseres Planeten.“
Im Rahmen seiner neuen Smart-PV-Strategie nutzt Huawei seine Vorteile bei der Integration der vier grundlegenden Technologien – Bit, Watt, Wärme und Batterie – für kontinuierliche Innovationen. Ziel ist es, den Aufbau eines modernen Stromversorgungssystems durch Lösungen für sämtliche Nutzergruppen und Anwendungsszenarien zu beschleunigen.
Auf der The smarter E 2026 stellte Zhou zudem besondere C&I-Projekte in Europa vor, bei denen Huaweis integrierte One-fits-all-Lösung eingesetzt wird. Diese kombiniert Photovoltaik, Batterie-Energiespeichersysteme, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und KI-basierte Energiesteuerung.
Im deutschen AHS Business Park konnte der Ertrag bereits nach zwei Betriebsjahren mit einer One-fits-all-Lösung von Huawei um 10 Prozent gesteigert werden. In Spanien, so Zhou, „konnte ein Carrefour-Supermarkt seine Stromkosten um fast 40 Prozent reduzieren. Die Amortisationszeit beträgt lediglich fünf Jahre.“
Huawei richtet sich gezielt auf die weitere Entwicklung des Strommarktes aus. Zhou erklärte: „In Zukunft werden die Geschäftsmodelle für Batterie-Energiespeichersysteme vielfältiger werden. Dank flexibler Hardware und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Software kann sich Huaweis One-match-all-Plattform an unterschiedliche Geschäftsmodelle anpassen und den wirtschaftlichen Nutzen maximieren.“
Projekte auf der ganzen Welt – von Spanien bis zur Mongolei und von Deutschland bis zu den Philippinen – belegen den Mehrwert von Huaweis netzbildenden Technologien.
Zhou zufolge werden die Kernkompetenzen des Unternehmens „unsere intelligenten PV- und BESS-Lösungen für sämtliche Anwendungsszenarien stärken, unseren Kunden maximalen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Stabilität von Stromnetzen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien verbessern.“